Skip to main content

Vorstand

Vorgeschichte

Hans Schmied

Präsident

Hans Schmied

Mein Weg lief nicht immer linear. Viele Steine und Felsbrocken versperrten mir mein Genesungsweg. Heute fühle ich mich besser, mein Leben ist wieder Lebenswert.

Bei meinem letzten Psychiatrieaufenthalt 2014 hatte ich mir ein Ziel gesetzt:

Ich will das Thema psychische Gesundheit, in der Bevölkerung sensibilisieren, entstigmatisieren. Menschen gehören nicht an den Rand der Gesellschaft.
Beim Verein GLEICH UND ANDERS Schweiz geht es mir um die Sache «psychische Gesundheit». Aus diesem Grund setze ich mich mit meinen Erfahrungen, in einer psychiatrischen Klinik als Peer (Experte aus Erfahrung)t in der Bevölkerung auf Augenhöhe und im Verein in der «Sache» psychischer Gesundheit ein.

Ich lernte, dass dich die Krankheit innerhalb kurzer Zeit treffen kann.

Wir schauen hin nicht weg!

Yvonne Schmied

Kassiererin

Yvonne Schmied

Nach über 15 Jahren erholt sich mein Mann langsam von der schweren psychischen Erkrankung. Für mich und unseren Sohn war die Situation mit meinem kranken Mann nicht immer einfach. Die Krankheit kam schleichend in die Familie.

Jetzt müssen andere ran – Wie sollte ich nun aber selbst den Kontakt zu meinem Mann gestalten? Mir war schnell klargeworden, dass ich die Wucht der psychischen Episode nicht bremsen, nicht mit durchleben, nicht aushalten konnte. Ich musste auf Abstand bleiben und uns schützen.

Mein Fokus war auf unseren Sohn gerichtet. Er versuchte schnell den Platz vom Papa einzunehmen und wurde überfordert. Mein Sohn brauchte ein Jahr psychologische Betreuung – Wir dürfen unsere Kinder nie vergessen!

Daniela Seifert

Vorstands-Mitglied

Daniela Seifert

Motivation für den Vorstand

Als Case Managerin begleite ich sehr viele Menschen mit Handicap zurück in den Berufsalltag. Ich erlebe die ganzen Herausforderungen täglich.

Als Leiterin Gesundheitsmanagement in einem Betrieb kämpfe ich gegen die Stigmatisierung.

Bianka Neves

Vorstands-Mitglied

Bianka Neves

Ich bin Bianka und bin 36 Jahre alt und komme ursprünglich von der schönen Ostsee.
Ich bin seit 18 Jahren in der wunderschönen Schweiz. Bin ein sehr offenherziger, sehr sozialer und lebensfreudiger Mensch.

Ich habe drei wunderbare kleine Kinder.

Aber auch ich habe in den letzten 3 Jahren einiges einstecken müssen, was meiner Psyche sehr belastet hat. Aber durch meine eigene Stärke, die Familie und Freunde, habe ich mein Selbstbewusstsein wieder zurückbekommen.

Wichtig ist, Ruhephasen für sich selbst und den glauben an sich selber nie zu verlieren, auch mir geling es nicht immer.

Und ich möchte euch auch helfen, durch meine Erfahrung und meiner Stärke, wie man wieder den normalen Alltag gut meistern kann und vor allem nie, nie die Hoffnung aufgeben.

Nicole Schwegler

Vorstands-Mitglied

Nicole Schwegler

Schon immer hatte ich ein grosses Interesse am «Mensch sein» in Bezug auf Charakter, Strategien, Stärken und Ressourcen. Daher habe ich mich auf dem 2. Bildungsweg nach dem erfolgreichen KV-Abschluss entschieden, berufsbegleitend Sozialpädagogik zu studieren, wobei ich das Grundstudium an der HSL in Luzern absolvierte. Ich war mehrere Jahre tätig als Sozialpädagogin (in Ausbildung), als Jugendarbeiterin, aufsuchende Sozialarbeiterin und zuletzt als systemische Schulsozialarbeiterin im Kanton Luzern. Momentan darf ich als Sozialpädagogin und Coachin Kinder und Jugendliche mit Autismus, und oder anderen Neurodiversitäten an einer Autismus Schule unterstützen. Mein Leben wurde immer mal wieder von Höhen und Tiefen begleitet. Auch ich «durfte» eine schwere Phase durchleben, bei der ich dazumal sehr an meine eigenen Grenzen kam und Unterstützung brauchte. So wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, Hilfe für die mentale Gesundheit zu erhalten und trotz erschwerter Situation als wertvoller Mensch angesehen zu werden. Ich schätze jeden Tag, an dem ich gesund sein darf und setzte mich für dieses wichtige Thema gerne ein. Es ist an der Zeit Stigma aufzubrechen und Transparenz zu schaffen. Daher finde ich die Arbeit dieses Vereins so wichtig. In meiner Freizeit unternehme ich viel mit meinem Partner und meiner Tochter in der Natur, beim Kochen, oder beim Malen. Die Wellen des Lebens kann man nicht stoppen, jedoch kann man lernen darauf zu surfen, was ich tagtäglich im Alltag versuche oder wenn es geht, surfe ich auch gerne im Meer am Atlantik.

Marco Hutschenreuther

Vorstands-Mitglied

Marco Hutschenreuther

2011 und 2021 waren meine Jahre der großen Veränderung. 

Wie der griechische Philosoph Heraklit von Ephesus einst sagte: «Nichts ist beständiger als der Wandel.» Leider ist dieser Wandel nicht immer positiv, vor allem in dem Moment, in dem er geschieht. Eine Krebsdiagnose im Jahr 2011 riss mich aus meinem gewohnten Leben und nichts war mehr so wie vorher. Doch das war noch nicht das Ende meiner Herausforderungen. Zehn Jahre später folgte ein weiteres persönliches Ereignis: die Scheidung nach 14 Jahren. Ich fiel in ein tiefes psychisches Loch und fand meinen Weg zurück ins Leben dank meiner neuen Partnerin, die mich auffing und unterstützte. Ausserdem traf ich in dieser Zeit auf Hans Schmied vom Verein Gleich und Anders Schweiz! So kann man sagen, ein Schicksalsschlag folgte auf den anderen! Wobei die letzten beiden, das Kennenlernen von Hans Schmied und meine neue Partnerin, dazu beigetragen haben, dass ich heute mit einem gestärkten Charakter und als selbstbewusstere Persönlichkeit ein neues Leben privat wie auch beruflich beginnen konnte.  

In diesen schwierigen Zeiten habe ich gespürt, wie wichtig es ist, von Menschen begleitet zu werden, die Ähnliches oder Gleiches erlebt haben. Deshalb engagiere ich mich im Verein "Gleich und Anders Schweiz". Hier finde ich eine Gemeinschaft von Menschen, die Verständnis und Unterstützung bieten, wenn man sie am dringendsten braucht. 

Der Wandel kann uns aus der Bahn werfen und uns vor große Herausforderungen stellen. Doch er kann uns auch neue Perspektiven eröffnen und uns stärker machen. In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es von unschätzbarem Wert, eine unterstützende Gemeinschaft um sich zu haben. Gemeinsam können wir Brücken bauen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen.